Haben Sie Fragen
Tel.: 02261/79580
oder senden Sie eine Email

Wir sind für Sie da
Montag- Donnerstag
8.00 - 16.30 Uhr
Freitag
8.00 - 15.00 Uhr

Intern
Intranet
qualiboXX
Voraussetzung
keine
Standort
Ahestraße 2
51645 Gummersbach
Kontakt
Anne Seeger
Tel.: 02261/7958 0
Email senden
Startseite > (S)TEP

(S)TEP

Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen
gefördert durch das Land NRW und des Europäischen Sozialfonds sowie das Jobcenter Oberberg



Ziel
Eine qualifizierte Berufsausbildung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Integration in den Arbeitsmarkt. Vor allem junge Mütter gehen häufig ohne Ausbildung in die Familienphase und verlieren danach den Anschluss an den Arbeitsmarkt. Nach einer Erhebung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik (LDS) sind jüngere Frauen mit Kindern häufiger ohne beruflichen Bildungsabschluss als Frauen ohne Kinder, 2005 waren 52,6 Prozent der Mütter ohne beruflichen Bildungsabschluss. Insbesondere für Alleinerziehende ist das Risiko groß, dass sie und ihre Kinder dauerhaft in einen Zirkel von Hilfebedürftigkeit und Bildungsarmut geraten.

Damit der Übergang in (Teilzeit)Ausbildung gelingen kann, hat das Land Nordrhein-Westfalen das Programm „Teilzeitberufsausbildung Einstieg begleiten Perspektiven öffnen“ (TEP) aufgelegt. Finanziert wird das Programm mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
Ausbildung in Teilzeit Eckdaten
Das Berufsbildungsgesetz bietet seit 2005 die gesetzliche Grundlage für eine Ausbildung in Teilzeit. Bei berechtigtem Interesse (bspw. Kindererziehung und/ oder Pflege von Angehörigen) kann die tägliche oder wöchentliche Arbeitszeit im Betrieb reduziert werden, während die Berufsschule weiterhin ganztags besucht wird. In der Praxis orientiert sich die Umsetzung an folgendem Modell:

  1. Die Arbeitszeit einschließlich des Berufsschulunterrichts beträgt mindestens 25 Wochenstunden (bzw. 75% der wöchentlichen Arbeitszeit), in der Regel 30 Stunden.
  2. Die tägliche Arbeitszeit soll höchstens sechs Stunden betragen.
  3. Die Vergütung kann entsprechend der zeitlichen Verkürzung 75 Prozent betragen und wird vom Betrieb getragen.
  4. Die Auszubildenden können BAB (Berufsausbildungsbeihilfe) beantragen und erhalten für sich selbst bis zu einem Alter von 25 Jahren (im Höchstfall bis 27 Jahre) und für ihre Kinder Kindergeld.
Innerhalb des Projektes werden die Teilnehmenden „Schritt für Schritt“ (so ist aus TEP (S)TEP geworden) in einer 4monatigen Vorbereitungsphase auf den Übergang in eine Teilzeit-Ausbildung vorbereitet und dabei unterstützt, Familie und Anforderungen in der betrieblichen Teilzeitausbildung miteinander zu vereinbaren. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden bei ihrer Suche nach passenden Ausbildungsstellen durch die VSB gGmbH unterstützt und bei Aufnahme einer Ausbildungsstelle innerhalb der ersten 8 Monate begleitet.

Infos auf der Webseite des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW

Infos auf der Webseite der Regionalagentur Region Köln
Zielgruppe
Frauen und Männer ohne Erstausbildung und mit Elternpflichten und/ oder Pflegeaufgaben
Dauer
12 Monate
TN-Kapazität
keine Begrenzung